Drei Geräte, die in fast jeder Werkstatt stehen: ein Batterietester, ein Auslesegerät für die Reifendrucksensoren und ein Diagnosegerät für den Fehlerspeicher. Jedes davon kann ein Protokoll seines Ergebnisses ausgeben.
Nur drückt man dafür nicht einen Knopf und hat es. Jedes Gerät hat seine eigenen Zwischenschritte, bis das Protokoll fertig ist. Verschickt wird es dann per E-Mail, und so kommt es zurück.
Und offenbar meint jeder Hersteller, sein eigenes Layout darin unterbringen zu müssen: Jedes Protokoll sieht aus, wie er es für richtig hält. Ein Betrieb hat aber ein eigenes Erscheinungsbild, und es ist ein nachvollziehbarer Wunsch, dass das, was beim Kunden ankommt, einheitlich aussieht.
Man kann sich nun hinsetzen und etwas programmieren, das den Text aus den fremden Protokollen herausliest und in ein eigenes Dokument überträgt. Das ist aber nichts anderes, als dauerhaft an fremder Stelle geradezubiegen, was dort gar nicht erst so entstehen müsste. Nötig wären nur die Daten selbst – über eine Schnittstelle oder als neutrale XML-Datei, in der jeder Wert benannt ist und sich einfach übernehmen lässt. Wie es am Ende aussieht, kann dann jeder für sich entscheiden.
Am Ende steht deshalb wieder eine Kette von Handgriffen: E-Mail öffnen, Protokoll im Kundendatensatz ablegen, dort wieder öffnen, drucken oder weiterleiten. Lauter Schritte, die jemand von Hand macht – ohne dass digital dabei irgendetwas gewonnen wäre.
Wer dieses Beispiel verstanden hat, hat den Überblick. So sieht es an vielen Stellen aus.